Die doppelte Kommunikation von Ultraschallwasserzählern unterstützt die Digitalisierung der Wasserversorgung in Norwegen

Askerlandet

Die norwegische Gemeinde Asker stand vor der Aufgabe, die Effizienz der IoT-Datenverwaltung in einem der größten Projekte der Wassermessung in Europa zu steigern. Aufgrund der schwierigen Bedingungen – unterirdische Installationen, Metall-Zählergehäuse und bergiges Gelände – reichte die Standardkommunikation nicht aus.

Die Lösung: Dual-Communication-Technologie

Die Ultraschallwasserzähler Ultrimis NEO von Apator Powogaz sind mit einem dualen Kommunikationssystem (LoRaWAN + Wireless M-Bus) ausgestattet.

  • Standardmäßig übertragen sie Daten über LoRaWAN – ideal für AMI-Systeme dank großer Reichweite und geringem Energieverbrauch.
  • Bei Problemen mit der Konnektivität (z. B. fehlender Empfang, Wartungsarbeiten, Netzwerküberlastung) wechselt das Gerät automatisch auf Wireless M-Bus und gewährleistet so eine lokale Ablesung und die Kontinuität der Datenübertragung.

Diese Lösung eignet sich besonders für:

  • bergigen oder ländlichen Gebieten mit instabilem Signal,
  • unterirdischen Installationen und metallischen Zählergehäusen,
  • dichten städtischen Netzen, während Wartungsarbeiten und bei Überlastungen,
  • großen Implementierungsprojekten, bei denen die Modernisierung schrittweise erfolgt.

Implementierung bei Asker

Im Rahmen des Projekts wurden umfassende Tools für die Netzplanung und Analysen, die Datenauswertung, die Integration mit externen Systemen sowie das API-Management implementiert. Die Plattform ermöglicht das Auslesen und Dekodieren der Daten aller gängigen Wasserzähler auf dem norwegischen Markt, darunter Apator Powogaz, einschließlich stündlicher Werte und Alarme.

Das Ergebnis? Die Daten wurden vereinheitlicht und für den Export in andere Anwendungen vorbereitet, und die Gemeinde erhielt ein skalierbares und flexibles System, das für zukünftige Digitalisierungsanforderungen gerüstet ist.

Ergebnisse

Dank der Kombination aus LoRaWAN- und wM-Bus-Technologie, dem Einsatz von Konzentratoren, batteriebetriebenen und solarbetriebenen Gateways sowie über 20.000 Wasserzählern wurde das Projekt in Asker zu einer der fortschrittlichsten Lösungen in den nordischen Ländern.

  • Kontinuität der Ablesungen: keine Unterbrechungen und keine Datenlücken.
  • Geringere Modernisierungskosten: schrittweise Umsetzung, ohne Austausch der gesamten Infrastruktur.
  • Sicherheit und Skalierbarkeit: Das System ist für die zukünftigen Herausforderungen der digitalen Transformation gerüstet.