Der Versorgungssektor im Wandel
Neuer Bericht des Hume’s Institute im Auftrag der Apator-Gruppe
Angesichts steigender Ressourcenkosten, der fortschreitenden Digitalisierung und des Klimawandels sieht sich die Versorgungsbranche gezwungen, ihre Prioritäten neu zu definieren.
Aus diesem Grund hat das Forschungsunternehmen Hume’s Institute in Zusammenarbeit mit der Apator-Gruppe eine umfassende Studie durchgeführt, deren Ziel es war, aktuelle Trends, Erwartungen und Herausforderungen im Bereich der Messung von Versorgungsmedien – Strom, Wasser, Wärme und Gas – zu erfassen.
Der Bericht basiert auf einzigartigen Daten, darunter Interviews mit Vertretern wichtiger Branchen – Akteuren des Energiemarktes (OSD/OSDn, Energiegenossenschaften), Wasserversorgungsunternehmen sowie Produktionsstandorten. Im Ergebnis vermittelt er ein präzises Bild der aktuellen Lage im Versorgungssektor – von den Faktoren, die die Auswahl der Messgeräte beeinflussen, über die Nutzung und Wahrnehmung intelligenter Zähler bis hin zu beobachteten Trends und Herausforderungen im Bereich der Sicherheit. Dank dieser umfassenden Betrachtung des Themas stellt die Publikation eine wertvolle Wissensquelle für alle Marktteilnehmer dar – sowohl für Technologieanbieter als auch für Endverbraucher, öffentliche Einrichtungen und Infrastrukturbetreiber.
Präzision, Automatisierung und Komplexität – neue Messstandards
Die Ergebnisse der Studie zeigen eindeutig, dass die Genauigkeit der Ausführung und die Möglichkeit der automatischen Datenauslesung heute zentrale Merkmale von Messsystemen im Versorgungssektor sind. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass die ideale Lösung Präzision mit Komplexität verbinden sollte – und dabei nicht nur die Geräte, sondern auch Software umfassen sollte, die die Abrechnung, Analysen der Daten und Verbrauchsoptimierung unterstützt. Für die übrigen Befragten war eine genaue Messung in Verbindung mit automatischer Ablesung (22 %) oder die Möglichkeit der Kostenabrechnung an bestimmten Entnahmestellen (18 %) am wichtigsten.
Unter den Faktoren, die die Wahl der Messgeräte für verschiedene Sektoren bestimmen, wurde gerade die Genauigkeit der Ausführung am höchsten bewertet (69 %). Sehr wichtig sind auch die Systemsicherheit, die Möglichkeit der Fernablesung sowie die Einsparungen, die sich aus der Einführung moderner Lösungen ergeben. Obwohl das Herkunftsland der Geräte kein entscheidender Faktor war, wurde es von einem Drittel der Befragten beachtet. Die Befragten bevorzugten eindeutig polnische (87 %) und europäische (40 %) Produkte und verwiesen dabei auf deren Qualität, die Verfügbarkeit von Kundendienstleistungen, die problemlose Kommunikation im Bedarfsfall sowie den Wunsch, die heimische Industrie zu unterstützen.
Intelligente Zähler – eine Technologie mit Potenzial
Smart-Metering-Systeme weisen in verschiedenen Versorgungssektoren ein enormes Potenzial auf. Mit Blick auf die nächsten fünf Jahre nennen die Befragten Trends im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung der Optimierung des Medienverbrauchs (35 %), der Entwicklung der Erneuerbaren Energien (31 %) sowie dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Energiemanagement (26 %). Ökologie und die Einführung technologischer Innovationen gewinnen, obwohl sie derzeit noch weniger wichtig sind, im Kontext der Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Hervorzuheben ist, dass die Mehrheit der Befragten bewährte Lösungen von Anbietern mit einer gefestigten Marktposition bevorzugt, was die Bedeutung von Stabilität und Zuverlässigkeit der Technologiepartner unterstreicht.
Der Bericht analysiert zudem die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Sektoren im Bereich der Verbrauchsmessung. Akteure des Energiemarktes legen den Schwerpunkt auf umfassende Lösungen und den Fernzugriff auf Daten – bereits drei Viertel von ihnen haben intelligente Zähler für alle oder einen Teil ihrer Geräte zur Messung des Stroms eingeführt. Produktionsstandorte zeichnen sich durch einen hohen Automatisierungsgrad und den intensiven Einsatz von Smart Metering sowohl bei der Energie- als auch bei der Messung von Gas aus. Wohnungsgenossenschaften schätzen insbesondere die Möglichkeit, Kostenverursacher zu identifizieren und das Potenzial zur Verlustreduzierung zu erkennen – für sie stehen Einsparungs- und Analyseaspekte im Vordergrund. Wasserversorgungsunternehmen hingegen betrachten die Genauigkeit der Ausführung als absolute Priorität – 86 % von ihnen setzen intelligente Wasserzähler ein.
Laden Sie den Bericht herunter – entdecken Sie die wichtigsten Trends und Empfehlungen
Auf der Grundlage der Umfrageergebnisse haben die Autoren des Berichts eine Reihe von Empfehlungen für Unternehmen und Institutionen formuliert, die im Versorgungssektor tätig sind. Zunächst einmal lohnt es sich, die Anforderungen genau zu definieren – ob Automatisierung, Genauigkeit oder die Komplexität der Lösung im Vordergrund stehen. Bei der Auswahl des geeigneten Messsystems sollten nämlich nicht nur technische Parameter berücksichtigt werden, sondern auch die Qualität der Software, die Integrationsfähigkeit mit bestehenden Systemen sowie der Umfang des Implementierungssupports. Es lohnt sich auch, auf Fragen der Datensicherheit und der technologischen Kompatibilität zu achten – insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Zahl von Cyberbedrohungen.
Ein gut ausgewähltes Messsystem kann nicht nur ein operatives Werkzeug sein, sondern auch ein Element der Strategie für Energiesicherheit und Nachhaltigkeit. Erfahren Sie mehr – Kontaktieren Sie uns an apator@apator.com und entdecken Sie Empfehlungen für Ihre Branche!