Sonderbericht „Netze unter Spannung – Investitionen in kritische Infrastruktur“
- Die Digitalisierung und Automatisierung von Netzwerken ist eine enorme Chance, stellt aber gleichzeitig eine ernsthafte Bedrohung dar. Das Fehlen geprüfter Technologien in der kritischen Infrastruktur könnte sich langfristig als enormes Problem für die Sicherheit des Staates erweisen – sagte Maciej Wyczesany, Vorstandsvorsitzender von Apator SA, im Gespräch mit WNP.PL. Das Interview erschien im Rahmen der Schirmherrschaft von Apator SA über den Sonderbericht „Netze unter Spannung – Investitionen in kritische Infrastruktur“.
Der Bericht analysiert die strategischen und operativen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Modernisierung der Strominfrastruktur in Polen bis zum Jahr 2035. Obwohl die Regierung und PSE Investitionen in Höhe von 180 Mrd. PLN ankündigen, stellen die systemischen Anforderungen und das Tempo der Energiewende die Wirksamkeit der aktuellen Pläne in Frage. Die Analysen berücksichtigen die Perspektive von Regulierungsbehörden, Netzbetreibern, Investoren und Endverbrauchern und diagnostizieren die Risiken, die sich aus Unterinvestitionen, einer alternden Infrastruktur, regulatorischen Hindernissen und mangelnder Koordination ergeben.
Mehr über die notwendigen Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Netze – von Übertragungsleitungen bis hin zu intelligenten Verteilernetzen, Engpässen bei den Anschlüssen und der Entwicklung von Erneuerbaren Energiequellen in Polen, der Rolle und den Hindernissen bei der Einführung von Energiespeichern sowie dem Fehlen von Cybersicherheitsstandards für Geräte, die in Übertragungs- und Verteilernetzen installiert werden – finden Sie im Bericht.
Der Bericht wurde in gedruckter Form während der Konferenz „Energy Days“ verteilt.