Rückgewinnung von Kunststoffen im Prozess
Wir optimieren unsere Betriebs- und Produktionsabläufe und legen dabei den Schwerpunkt auf Effizienz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Rückgewinnung von Kunststoffen im Prozess
Die Zählergehäuse vieler unserer Geräte werden im Spritzgussverfahren hergestellt: Der Kunststoff in Form von Granulat wird in einer Spritzgussmaschine geschmolzen und anschließend unter hohem Druck in die Form gespritzt. Im nächsten Schritt kühlt der Werkstoff ab und verfestigt sich in der Form, die wir ihm im Prozess geben wollen.
Bei der Standardfertigung von Zählergehäusen fällt eine gewisse Menge an Kunststoff an, die bisher nicht wiederverwendet, sondern als Produktionsabfall behandelt wurde. Im Rahmen unseres Projekts wird dieser Kunststoff in den Prozess zurückgeführt – nach der Sortierung wird er in speziellen Mühlen zerkleinert und als Granulat wieder im Prozess verwendet.
Der Anteil an wiederverwertetem Kunststoff bei Apator SA lag im Jahr 2024 je nach Art und Verwendungszweck zwischen 3 % und sogar 20 %. Wichtig ist, dass dieser Prozess die Eigenschaften des Kunststoffs nicht beeinträchtigt und somit keinen negativen Einfluss auf die Qualität des Endprodukts hat, was wir in Labortests bestätigt haben.
Das Ergebnis des Projekts ist eine Reduzierung des Rohstoffverbrauchs, eine Verringerung der Produktionsabfälle sowie Einsparungen bei den Kosten für den Kunststoffkauf und die externe Abfallverwertung. Dadurch senken wir auch unsere CO2-Emissionen*
*Für die vier bei Apator SA eingesetzten Mühlen belief sich die Gesamtmenge der vermiedenen CO2-Emissionen im Jahr 2023 auf 84,22 Mg CO2. Seitdem haben die Unternehmen Apator SA und Apator Powogaz in weitere Anlagen zum Zerkleinern von Kunststoffen investiert.