Energiespeicher für Niederspannungsverteilnetze
Spannungsregelung und Verbesserung der Netzqualität in Niederspannungsnetzen
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Verbessert die Netzqualität im Netz der Niederspannung (NS)
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Schränkt die Abschaltung von Prosumer-Anlagen ein
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Erhöht die Netzstabilität bei einem hohen Anteil an Erneuerbaren Energiequellen
Erfahren Sie, welche Vorteile ein Energiespeicher für Niederspannungsverteilnetze bietet
Der Energiespeicher ist für den Einbau in Niederspannungs-Verteilungsnetze vorgesehen, insbesondere in Netze mit einer großen Anzahl dezentraler Erneuerbarer Energien. Der Zweck des Speichers besteht in der Verbesserung der Spannungsqualität und der Spannungsregelung sowie in der Verbesserung der Netzqualität in Niederspannungsnetzen, wodurch Abschaltungen von Prosumer-Anlagen reduziert und somit Erneuerbare Energien effizienter genutzt werden können.
Der Energiespeicher ist ein Komplettsystem, ausgestattet mit einem Energiespeicher, bestehend aus einer elektrochemischen Batterie in LFP-Technologie, einem innovativen Energiemanagementsystem (EMS) einschließlich Netzschutzvorrichtungen (Überstrom-, Überspannungs-, Unterspannungs- und Frequenzschutz), einem Fernkommunikationssystem sowie einem Brandschutzsystem. Die Konstruktion des Speichers sowie die Anwendung eines zweistufigen, zweirichtungsmessenden AC/DC/DC-Leistungswandlers in Vierzweig-Topologie ermöglichen eine galvanische Trennung zwischen Netz und Batterie sowie eine unabhängige Steuerung von Wirk- und Blindleistung für jede Phase der Versorgungsspannung.
Betriebsmodi des Speichers
Der Energiespeicher wird von einem übergeordneten Energiemanagementsystem (EMS) gesteuert und führt je nach aktuellen Betriebsbedingungen eines der folgenden Betriebsszenarien aus:
- Symmetrierung der Phasenspannungen am Netzanschlusspunkt (PPE) durch Übertragung von Wirkleistung zwischen den einzelnen Phasen der Versorgungsspannung.
- Spannungsstabilisierung am PPE durch Regelung der Wirkleistung beim Laden/Entladen der Batterie unabhängig für jede Phase der Versorgungsspannung.
- Spannungsstabilisierung durch Regelung der Blindleistung mit Begrenzung der Asymmetrie, wenn die Batterie die zulässige Lade- oder Entladegrenze erreicht.
- Aufrechterhaltung des Ladezustands des Speichers – wenn die Netzphasenspannungen im Normbereich liegen, wird der Ladezustand des Speichers in Grenzen gehalten, die eine Spannungsstabilisierung durch Wirkleistung ermöglichen, was potenziell von der Tageszeit (Stunde) abhängt. Wenn die Netzphasenspannungen im Normbereich liegen – Aufrechterhaltung des Ladezustands des Speichers in einem Bereich, der die Möglichkeit der Spannungsstabilisierung durch Wirkleistung gewährleistet, was potenziell von der Tageszeit (Stunde) abhängt.
- Kompensation höherer Strom- und Blindleistungsharmonischer unter Berücksichtigung eines zusätzlichen Strommesskreises.
Verbesserung der Spannungsqualität und Stabilisierung des Betriebs von Netzen der Niederspannung (NS) mit hohem Anteil an Erneuerbaren Energiequellen
Einschränkung der Abschaltungen von Prosumer-Anlagen und Steigerung der Nutzung erneuerbarer Energien
Symmetrierung der Phasenspannungen sowie unabhängige Regelung von Wirk- und Blindleistung
Reduzierung von Asymmetrien, höheren Harmonischen und unerwünschten Phänomenen im Niederspannungsnetz
Unterstützung der Netzbetreiber bei der Aufrechterhaltung der Betriebsparameter, ohne dass eine Erweiterung der Infrastruktur erforderlich ist